Ein Zitat in einem der Bücher Günter Hannichs hat mein Interesse an Gustav Ruhlands Hauptwerk „System der politischen Ökonomie“ geweckt. Mit etwas Glück ist es mir gelungen, das dreibändige Werk in der Originalausgabe antiquarisch zu erwerben. Ruhland scheint heute so gut wie vergessen zu sein. Eine Suche im Internet mit der Suchmaschine Google (Juli 2004) ergab nur wenige und zudem kaum ergiebige Fundstellen.
Da das „System“ nicht in Frakturschrift gesetzt ist, ist es mit vertretbarem Aufwand möglich, das gesamte Werk in das HTML-Format umzusetzen — als eine Voraussetzung für die Verbreitung via Internet. Ich finde, es ist zu bedauern, daß dieses bemerkenswerte Werk — seinerzeit umstritten und heute mit Sicherheit ebenso — kaum noch jemandem bekannt ist. Ob die Sachverhalte, die hier angesprochen werden, heute noch/wieder aktuell sind oder nur von historischem Interesse, möge jeder Leser / jede Leserin für sich entscheiden.
Zum Text: Grundlage für diese HTML-Version ist der Text der Originalausgabe: Verlag von Wilhelm Issleib (Band 1, 1903); Puttkammer & Mühlbrecht (Band 2, 1906 sowie Band 3, 1908), beide Berlin. Ich habe mich bemüht, den Text der Originalausgabe unverfälscht wiederzugeben. Offensichtliche Setzfehler (z.B. statt eines „u“ ein „n“) habe ich korrigiert. Die Korrekturtabelle auf Seite 397 des ersten Bandes ist eingearbeitet. In einigen wenigen Fällen war es erforderlich, die bearbeitete Ausgabe von 1939 zu Hilfe zu nehmen. Ansonsten habe ich Veröffentlichungen aus der Zeit zwischen 1933 und 1945 bewußt nicht verwendet. Sämtliche Korrekturen sind im HTML-Quelltext mittels Kommentar kenntlichgemacht. Die Fußnoten des Buches sind seitenweise organisiert, in der HTML-Fassung sind sie nach Kapiteln organisiert. Die Fußnoten der Originalausgabe sind mit *) markiert, nachträglich hinzugefügte Fußnoten sind mit 1) Ziffern versehen.
Textpassagen in [eckigen Klammern] wurden bei der Gestaltung der Homepage aus Gründen der Zweckmäßigkeit eingefügt. Eckige Klammern, welche Herr Ruhland gesetzt hat, wurden durch {geschweifte Klammern} ersetzt.
Auffällig ist die sehr uneinheitliche Rechtschreibung. Das können nicht alles Setzfehler sein. Einige Schreibweisen erinnern an modernste Regelungen. Kann es sein, daß auch Herr Ruhland durch ein Rechtschreib–Reform–Experiment irritiert war ?
Ein 1200-Seiten-Werk zu formatieren und Korrektur zu lesen ist gelegentlich ermüdend, deshalb kann ich nicht ausschliessen, daß unbeabsichtigte Abweichungen vom Originaltext vorkommen.
Ich bin dankbar für jeden Fehlerhinweis. Hinweise bitte an die im Impressum angegebene E-Mail-Anschrift.
Soweit mir bekannt, existieren 3 Ausgaben des ungekürzten Werkes sowie eine gekürzte Ausgabe:
- die Originalausgabe wie oben erwähnt,
- ein unveränderter Nachdruck in 3 Bänden von 1933,
- ein unveränderter Nachdruck (aber mit abweichenden Seitenzahlen) in 2 Bänden von 1941 sowie
- eine bearbeitete, gekürzte Ausgabe von 1939. (Erschienen anlässlich des 25. Todestages, bearbeitet von Günther Pacyna.)
Jubiläum: Ruhlands Geburtstag jährt sich 2010 zum 150. Male. Eigentlich ist zu diesem Anlaß eine Jubiläums-Prunkausgabe fällig. Sollte sich ein seriöser Velag finden, so bin ich unter Umständen bereit, die LaTeX-Dateien (Basis der PDF-Ausgabe) beizusteuern.
Zur Darstellung: Die Gestaltung ist bewußt schlicht gehalten, auf graphische Mätzchen habe ich weitestgehend verzichtet, Korrektheit und Lesbarkeit des Textes sollen Vorrang haben. Die Seitenumbrüche des Originals sind im Text mittels eines Symbols
markiert. Zeigt man mit dem Mauszeiger auf eine Graphik, sollte ein erläuternder Text erscheinen. Jede einzelne Buchseite ist mittels einer dem Inhaltsverzeichnis des jeweiligen Bandes beigefügten Buchseiten-Tabelle direkt aufrufbar. Passagen, die im Buch g e s p e r r t gesetzt wurden, habe ich in Kapitälchen formatiert. Der Buchstabe ‘ß’ in diesen Textpassagen wird (Browserabhängig !) in ‘ß’ aufgelöst.
Browser: Der InternetExplorer der Firma Microsoft kann Kapitälchen erst ab Version 6 darstellen. Die betreffenden Textstellen werden statt dessen in normalen GROSSBUCHSTABEN dargestellt. Das ist zwar lesbar, sieht aber nicht gut aus und ist nicht das, was beabsichtigt wurde. Aus diesem Grunde empfehle ich als Browser einen aktuellen Browser aus der Mozilla-Familie (Mozilla, Firefox) oder eine aktuelle Version des Browsers Opera.
Bitte Beachten:
Die älteren Mozilla-Browser stellen gewisse Sonderzeichen nicht korrekt dar und verstümmeln den diese Sonderzeichen (z.B. den langen Bindestrich — ) umgebenden Text.
Der Browser Opera löst in den in Kapitälchen gesetzten Textpassagen das „ß“ nicht in Doppel-S auf.
Am Seitenkopf und -fuß befinden sich Münzabbildungen, mit deren Hilfe navigiert werden kann (Buttons). Abhängig vom verwendeten Browser können auch die Tastenkombinationen:
- ALT + N (nächstes Kapitel),
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- ALT + I (Inhalt)
- ALT + K (Impressum/Kontakt)
- ALT + L (Verweise/Links) und
- ALT + G (Gesamt-Inhaltsübersicht)
verwendet werden.
Auflösung: Als Auflösung empfehle ich 1024 x 768
Hilfsmittel: Verwendet werden ein ältlicher PC mit FreeBSD-5.2.1 als Betriebssystem sowie XFree86-4.3.0 und KDE-3.1.2 als graphischer Oberfläche. Als Browser werden verwendet: Mozilla-1.8 und Opera-7.53® jeweils in der FreeBSD-Version. Als HTML-Editor kommt quanta-3.1.4 zum Einsatz. Als FTP-Client dient gFTP-2.0.16. Die Optical Character Recognition (OCR) wurde durchgeführt mit FineReader-7.0® und Windows-98®. Als Satzsystem für die E-Buch-Fassung kommen TeX und LaTeX zum Einsatz. (teTeX Distribution). Die LaTeX-Dateien wurden mit kile-1.6.3 sowie ssed-3.62 erstellt. (Die mit ® markierte Software ist kommerziell, alle anderen Open Source.)